Nicht nur das Haus allein: Beim Immobilienkauf fallen auch Nebenkosten an!

Wer eine Immobilie kaufen will, blickt neben Lage, Größe und Zustand des begehrten Objekts fast immer auch auf einen anderen wichtigen Faktor: Den Preis. Schließlich muss das neue Haus bezahlbar sein. Doch wenn es um die tatsächlichen Kosten für einen Immobilienerwerb geht, spielt nicht nur der reine Objektwert eine Rolle.

Von Anfang an wissen, was es kostet

Wie schön, wenn Sie ein Haus gefunden haben, welches Ihren Vorstellungen entspricht. In gutem Bauzustand, groß genug für den geplanten Familiennachwuchs und noch dazu in attraktiver Lage. Auch beim genannten Kaufpreis können Sie mitgehen und freuen sich im Stillen schon auf den Einzug. Doch halt! Haben Sie auch an die anfallenden Nebenkosten gedacht? Schließlich sind - wenn Sie eine Immobilie kaufen - neben der reinen Objektsumme bei einem Eigentümerwechsel immer auch Ausgaben für eine Reihe von unabdingbaren Leistungen zu entrichten. Angefangen bei der Beurkundung des Kaufvertrages durch einen Notar über die Grundsteuer bis hin zur Maklerprovision kann die Summe der Nebenkosten unter Umständen ganz schön ins Geld gehen. Doch keine Sorge: Wer hier von Anfang an weiß, womit er rechnen muss, ist gut beraten und kann sein Finanzierungskonzept entsprechend gestalten.

Immobilie kaufen: Die meisten Gebühren sind gesetzlich geregelt

Auch wenn die Aufzählung anfallender Nebenkosten auf den ersten Blick überraschend und vielleicht auch ein wenig beängstigend wirkt - wenn Sie eine Immobilie kaufen, sind die meisten Gebühren gesetzlich geregelt und lassen sich relativ einfach ermitteln. So zum Beispiel bei der sogenannten Eintragungsgebühr, welche vom zuständigen Grundbuchamt erhoben wird. Sie fällt sowohl für die Vormerkung der Auflassung (also sozusagen für Ihren ersten Anspruch auf das Grundstück) als auch für den finalen Eintrag des neuen Eigentümers an. Die hierfür zu entrichtenden Kosten bemessen sich nach der Kaufsumme und können anhand der entsprechenden Gebührentabellen im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) nachgelesen werden. Sollten Sie hierzu Hilfe benötigen, stehen wir von ImmoCompass Ihnen gern zur Seite und beraten Sie entsprechend.

Auch der Kaufvertrag kostet Geld

Wenn Sie in Deutschland eine Immobilie kaufen, muss der hierzu geschlossene Vertrag immer von einem Notar beurkundet werden. Der Gesetzgeber hat diese Vorgabe eingeführt, um Immobiliengeschäfte für alle Seiten so sicher wie möglich zu machen. Diese Regelung führt jedoch dazu, dass für den beauftragten Notar Kosten anfallen. Wie bei der Grundbucheintragung berechnen sich auch diese über das GNotKG. Im Allgemeinen müssen Sie mit etwa einem Prozent des Kaufpreises rechnen. Für den Fall, dass Sie eine Immobilie kaufen, die 300.000 EUR kostet, sind das demnach etwa 3.000 EUR. Kommen noch weitere Beurkundungen, wie zum Beispiel für die Eintragung einer Grundschuld oder Hypothek dazu, fallen auch hierfür Notarkosten an.

Eine Immobilie zu kaufen bringt im Übrigen auch dem Staat etwas ein: Über die Grunderwerbsteuer fließen jedes Jahr viele Millionen Euro in die Kassen der öffentlichen Hand. Je nach Bundesland sind für den Grunderwerb gegenwärtig zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des im notariellen Kaufvertrag beurkundeten Immobilienpreises zu berappen.

Nebenkosten, die sich lohnen

In manchen Fällen wird im Zuge eines Immobiliengeschäfts auch noch ein spezielles Gutachten benötigt. Dies kann beispielsweise für die Ausstellung eines Energieausweises erforderlich sein. Derartige Kosten werden zumeist vom Verkäufer getragen.

Wird für die Vermittlung des Verkaufes ein Maklerbüro beauftragt, kommt schließlich noch eine entsprechende Provision hinzu. Die Höhe dieser Provision weicht von Bundesland zu Bundesland ein wenig ab. Grundsätzlich ist dieses Geld aber gut angelegt, da sich ein Immobiliengeschäft in Eigenregie zumeist sehr langwierig und kompliziert gestaltet. Nutzen Sie deshalb immer die Unterstützung eines erfahrenden und kompetenten Maklers! Wir von ImmoCompass bieten Ihnen eine attraktive Rundum-Betreuung mit Full Service. Wir verfügen nicht nur über ein hervorragendes Netzwerk zu den wichtigsten Akteuren der Branche, wir besitzen auch eine sehr gute Marktkenntnis und können dabei helfen, möglicherweise aufkommende Probleme bereits im Vorfeld zu vermeiden.

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